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Dr. Bernhard Wiedemann 1999. Die Bilder auf diesen Seiten dürfen heruntergeladen und in private Webseiten eingebaut werden, sofern sie mit dem deutlich sichtbaren Hinweis B.Wiedemann versehen werden und dieser Hinweis mit einem Link nach http://www.bewie.de unterlegt wird. Jede weitergehende Verwendung nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung.

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Harpunenattacke auf
Kaffeekränzchen

S_Wespenkopf02_F.jpg (6616 Byte)

S_Wespenstachel02.jpg (4866 Byte)

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 Im Spätsommer, wenn der Pflaumenkuchen auf den Tisch kommt, werden sie ganz schön lästig, die Wespen. Denn dann entdecken sie ihre Vorliebe für Süßes und möchten sich beim Kaffekränzchen mit ihren kräftigen Kieferzangen auch ein Stück vom Kuchen abschneiden. Doch das führt oft zur Panik bei den menschlichen Gästen, und dann werden auch die Wespen aggressiv: Mit ihrem harpunenartigen Stachel attakieren sie die Angreifer und versetzen manch einem einen schmerzhaften Stich. Schlimm ist dann dran, wer gegen Wespen- und Bienegift allergisch ist: Dann kann ein Stich üble Folgen haben.

 

Aus der Nähe betrachtet wirkt der Wespenstachel mit seinen Widerhaken fast wie eine Harpune. Die Haken haben ihren Sinn: Der Wespenstachel besteht aus drei Längsteilen, die beim Stich blitzartig gegeneinander verschoben werden. Mit den Widerhaken arbeitet sich der Stachel dabei regelrecht in die Haut hinein. Auf dem unteren Bild sieht man in der Mitte des Stachels die Furche, in der zwei Stachelteile gegeneinanderstoßen.

 

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