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Dr. Bernhard Wiedemann 1999. Die Bilder auf diesen Seiten dürfen heruntergeladen und in private Webseiten eingebaut werden, sofern sie mit dem deutlich sichtbaren Hinweis B.Wiedemann versehen werden und dieser Hinweis mit einem Link nach http://www.bewie.de unterlegt wird. Jede weitergehende Verwendung nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung.
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| Sie
sind beinahe
allgegenwärtig und manchmal dringen sie auch in die Wohnung ein, mit
der Absicht, sich der Küchenvorräte zu bemächtigen: Die kleinen
Wegameisen.
Gerade diese Angewonheit macht sie ziemlich unbeliebt. Sie haben aber noch eine weitere dumme Angewohnheit: Sie verbreiten Blattläuse, hegen und pflegen sie, so daß sie wunderschöne Kolonien bilden können. Für die Ameisen sind die Blattläuse eine Art Milchvieh, sie nehmen die süßlichen und nahrhaften Ausscheidungen der Läuse auf. Die Gartenbesitzer sehen diese Fürsorge allerdings gar nicht gerne. Darüber hinaus vertilgt aber auch diese Ameisensorte einiges an Ungeziefer und mit ihren Bauten lockern sie den Boden auf. So viel zum öffentlichen Auftritt der Wegameisen. Seltener sieht man die sogenannten "Ameiseneier", die im Ameisenbau versteckt bleiben. Sie kommen nur zum Vorschein, wenn der Bau umgegraben wird. Es sind übrigens gar keine Eier, sondern Kokons, in denen sich die plumpen wurmählichen Larven zu Ameisen umwandeln. Bei diesem Entwicklungsprozeß machen die Ameisenbabies leicht jedem Film-Alien Konkurrenz. Als fertige Ameise sehen sie dann mit ihren Fühler beinahe witzig aus - trotz ihrer gewaltigen Kieferzangen.
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Das Alien vor Ihrer Haustür
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