Mikroskopische Gemüths- und Augenergötzung

Von Martin Frobenius Ledermüller (erschienen 1761)

Die mikroskopischen Beobachtungen des Martin Frobenius Ledermüller

LEDERGEMUETH_TAB000Einer der interessantesten Mikroskopiker der barocken "Zopfzeit" ist Martin Frobenius Ledermüller (1719 - 1769). Zu seinen Veröffentlichungen zählt die "Mikroskopische Gemüths- und Augenergötzung", die 1761 mit 100 Zeichnungen von Ledermüller erscheinen ist. Später kam ein Supplement heraus, das weitere 50 Zeichnungen enthält, daneben gibt es andere Werke zu spezielleren Themen wie beispielsweise der Stubenfliege.

Ledermüller arbeitete unter anderem mit einem so genannten Sonnenmikroskop, mit dem er das mikroskopische Bild in einem abgedunkelten Raum an die Wand projizieren und einem größeren Zuschauerkreis vorführen konnte. Dieses Prinzip stellte quasi automatisch auch eine Zeicheneinrichtung zur Verfügung: Ledermüller konnte das Bild auf ein in einen Rahmen gespanntes Blatt Papier projizieren und seine Objekte dann direkt abzeichnen. Einige kolorierte Kupfertafeln der Nachlese (siehe weiter unten) zeigen dieses Mikroskop und seine Hilfsapparate.

Ich will hier nicht weiter auf den höchst abwechslungsreichen Lebensweg dieses Mannes eingehen, Klaus Henkel hat hierzu einen schönen und informativen Aufsatz über Ledermüller geschrieben, der als PDF-Datei im Internet zu finden ist. Im folgenden möchte ich einfach ohne viele Kommentare die 100 Tafeln der Gemüths- und Augenergötzung sowie die 52 ergänzenden Tafeln vorstellen und dem einen oder anderen Bild auch ein paar moderne Mikrofotografien gegenüberstellen.

Viel Spaß!

Aus: Ledermüller, Mikroskopische Gemüths- und Augen-Ergötzungen.

Stichworte: Ledermüller Mikroskopie Barock AugenergötzungLedermüller Mikroskopie Barock Augenergötzung




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