Bilder von Giftpflanzen (altkolorierte Kupfer unbekannter Herkunft, vermutlich 18. oder 17. Jahrhundert, Sammlung loser Blätter)

Alpengeißblatt, Alpen-Heckenkirsche, Lonicera alpigena
Bis zu 150 cm hoher Strauch mit ovalen, zu einer Spitze ausgezogenen Blätter. Die rot bis rotbraunen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Die im reifen Zustand roten Früchte sind miteinander paarweise verwachsen, das Paar täuscht eine einzige Frucht vor, die kirchenartig aussieht - daher der Name Heckenkirsche.
Die Pflanze wächst auf feuchten, kalkreichen Böden der Schwäbischen Alb, des Voralpenlandes und der Kalkalpen.
Neben Saponinen und cyanogenen Glykosiden wurden in den Heckenkirschen auch Alkaloide (z.B. Xylostosidin) nachgewiesen. Die Konzentrationen sind allerdings eher gering.
Ebenfalls giftige Verwandte: Die Gemeine Heckenkirsche, das Waldgeißblatt und die schwarze Heckenkirsche.
Literatur:
- Roth, Daunderer Kormann: Giftpflanzen, Pflanzengifte. ecomed Verlagsgesellschaft Landsberg, 1984, Nikol Verlagsgesellschaft Hamburg. ISBN 3-933202-31-7.
- www.giftpflanzen.com
Bild aus: Sammlung altkolorierter Kupfer unbekannter Herkunft vermutlich 18. Jhd.
Stichworte:
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