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Riedgräser
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Taf. 9, Fig. l; a) Pflanze, verkl.; b) Hüllblatt eines Blütenstandzweiges in nat. Gr. und vergr.; c) Blütendeckblatt in nat. Gr. und vergr.; d) Frucht in nat. Gr. und vergr. Stengel aufrecht oder ausgebreitet, 5 bis 15 cm lang, durch die Haupthüllblätter der Blütenstände verlängert, am Grunde mit kurzen rinnigen Blättern. Blütenstand dicht, meist mit fünf sitzenden ährigen Zweigen. Blütendeckblätter verkehrteiförmig mit Stachelspitze. 3 Staubgefässe, 3 Narben. Früchte dreikantig, verkehrteiförmig, querrunzelig. Auch diese Art kommt mit Perigonborsten vor. 1j. 7-10. Auf überschwemmtem Boden selten und meist unbeständig, wahrscheinlich vor etwa 100 Jahren eingewandert und damals öfter gefunden als jetzt. Die nördlichsten Fundstellen waren Thorn, Prenzlau, Braunschweig, Coblenz und Bitburg. Dolch-Simse. Cyperus mucronatus Taf. 9, Fig. 2 : a) Pflanze, stark verkl.; b) Blütenstand in nat. Gr.; c) und d) Blüte mit Deckblatt in nat. Gr. und vergr.; e) Fruchtknoten mit Deckblatt in nat. Gr. und vergr.; f) Frucht mit den Perigonborsten, vergr. Wächst rasig. Stengel 40-100 cm hoch, dreikantig, mit blattlosen Scheiden. Blütenstände mit ungestielten Verzweigungen, dicht, ihr Hüllblatt anfangs aufrecht, zuletzt wagerecht. Deckblätter längsfaltig, nicht ausgerandet, stachelspitzig. 6 rauhe Perigonborsten. 3 Narben. Früchte braun, querrunzelig. !|. 8-10. (Scirpus mucronatus Pollich. Hist. plant. Pal. Elect. ist C. triqueter; und Sc. mucronatus Roth Tentamen ist C. pungens). An Ufern, selten; südliche Art, in allen rechtsrheinischen süddeutschen Ländern an einigen Stellen, ausserdem seit 1861 bei Trachenberg in Schlesien und bei Bernburg beobachtet. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland Gräser Gras |