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Hülsenfrüchte, Myrten, Heiden, Primeln
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Stengel kräftig, 50 bis 120 cm hoch. Blätter zwei- oder dreipaarig, nicht rankend. Blumen in der Regel weiss mit einem schwarzen Fleck auf jedem Flügel. Früchte behaart, mit ebenen Rändern, zwischen dengrossen Samen mit schwammigen Querwänden. 6-7, einzeln 8. (Saubohne, Buffbohne, Pferdebohne, Ackerbohne, Feldbohne; hiess im Mittelalter einfach "Bohne", bei Hieronymus Bock "Teutsche Bohne", zum Unterschied von dem damals aufkommenden Phaseolus, welchen er "Wälsche Bohne" nannte). Uralte Kulturpflanze, von der man keine wilde Stammform kennt und daher nicht weiss, inwieweit sie ihre gegenwärtigen Eigenschaften der Kultur verdankt. Felderweise baut man sie am meisten in Hannover, Braunschweig, Lippe und Schaumbnrg-Lippe, Waldeck, Oldenburg und den an dieses Gebiet grenzenden Teilen von Schleswig- Holstein, Hessen-Nassau und Westfalen, ferner im Regierungsbezirk Erfurt, den Schwarzburgischen Fürstentümern, Weimar und Gotha, sowie im Unterelsass. In allen diesen Gebieten nehmen sie durchschnittlich 2 bis 4, streckenweise bis 10 °|o der Ackerflächen ein. Auch im Regierungsbezirk Königsberg giebt es ausgedehnte Bohnenfelder. In den übrigen Teilen des Reichs spielt diese FeldFrucht eine untergeordnete Rolle. Die Ackerbohnen dienen meist als Pferde- oder Schweinefutter und sind kleinfrüchtige Rassen mit etwas kantigen Samen (Faba minor, französ. (in Lothringen) féverole oder féverolle). Zur menschlichen Nahrung bestimmte Rassen kultiviert man in Gärten oder setzt die Pflanzen einzeln auf Kartoffelfelder u. dergl. Verschleppte Pflanzen findet man verhältnismässig selten, verwilderte nie. Manchmal sind die Pflanzen schwarz von Blattläusen. Der Wurm der grossen Bohnen ist eine Käferlarve (Bruchas rufimanus). b) Stengel liegend oder klimmend. Nebenblätter oft mit Honigsaftgrube. Blütenstiele ein- oder zweiblütig. Früchte kurz und breit. Nabel oder Furche des Samens an der dem Würzelchen gegenüberliegenden Seite. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |