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Haufenblütige, Teil 2
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Tafel 3: a-d) Blütenstände und Blätter, verkl.; e-h) Hüllblätter, vergr.; i) Blüte, vergr. 60 bis 200 cm hoch. Blätter unterseits meist spinnewebig, tief fiederspaltig bis doppeltfiederspaltig, sämtlich herablaufend und nebst den gelappten Flügelrändern des Stengels mit starken, langen Dornspitzen und Randsta-cheln. Blumen meist an der Spitze des Stengels und der Zweige zu dichten Knäueln gehäuft, jedoch an gemähten Pflanzen zuweilen einzeln an langen Stielen in rispigem Stande. Durchmesser der Blumen etwa 1 cm. Hüllblätter meist spinnewebig, in der Mitte drüsig-klebrig, die äusseren mit kurzer, auswärtsgebogener Dornspitze, die inneren mit trockenhäutiger roter Spitze. Hat zuweilen weisse Blumen. 2j. 6-9. In feuchten Wäldern , Sümpfen, Mooren, auf Heiden , Wiesen häufig, in den Alpen bis über 1400 m. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland Distel |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.