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Haufenblütige, Teil 2
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Tafel 5: a) Zerschnittener Trieb, verkl.; b) eine bei uns nicht wachsende Abart Wurzeln dünn, 30 bis 150 cm hoch, spinnewebig. Blätter fiederspaltig mit kaum gezähnten, seltener gelappten Abschnitten, dornspitzig und stachel-borstig gewimpert, an dem stengelumfassenden Grunde stärker stachelig, unterseits zerstreut behaart. Blumen zu zwei bis sechs an der Spitze der Triebe geknäuelt, die seitenständigen in den Achseln kleiner Hochblätter. Zuweilen stehen noch einzelne Blumenstiele in den Achseln der obersten Laubblätter, auch kommen einblumige Triebe vor. Aeussere Hüllblätter kurz stachelspitzig. Staudig mit ein- oder zweijährigen Trieben. 5-7, seltener 8-9. Auf Wiesen und Mooren; nicht selten in den Alpen bis fast 900 m und in deren Vorland bis zur Donau und dem Bodensee, sowie im schwäbisch-badischen Jura, zerstreut im württembergischen Unterland bis Ellwangen-Esslingen-Tübingen-Rottweil, im südlichen Sehwarzwald und dem Breis-gau, nicht selten in Ober- und Mittelschlesien, zerstreut in Niederschlesien und den Lausitzen, selten und wahrscheinlich erst kürzlich eingeschleppt in der Neumark und Westpreussen, nicht selten im Reg.-Bez. Gumbinnen. Auch in Westfalen (Lippstadt) eingeschleppt. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland Distel |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.