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Haufenblütige, Teil 2
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(Seite 12) 50 bis 200 cm hoch, verzweigt, drüsenborstig, zuerst auch filzig. Blätter fie-derspaltig mit dornig gezähnten oder gelappten Abschnitten, dornspitzig, oberseits drüsig, unterseits grau- bis weissfilzig. Blütenhüllblätter an der Spitze mehr oder weniger drüsig. Blumen blau. Fruchtkronen aus am Grun-de verwachsenen schmalen Schuppen bestehend, ad. 6-8. An Strassen, Dämmen und auf Oedland, zuweilen auch auf Aeckern; sehr zerstreut, im Küstengebiet noch selten und meist unbeständig. Stammt aus Südeuropa, wurde früher als Zierpflanze gezogen, neuerdings als Bienen-futter angesät. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.