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Sturm's Flora von Deutschland, Band 14

Haufenblütige, Teil 2

Gemeine Wetterdistel

Gemeine Wetterdistel Gemeine Wetterdistel, Carlina vulgaris.
Tafel 18:
a) Pflanze, verkl.; daneben ein Blatt, weniger verkl.
b) inneres Hüllblatt, vergr.;
c) mittleres Hüllblatt, vergr.;
d) Blüte, vergr.;
e) Staubbeutel, vergr.;
f)Narbe, rergr.;
g) Blütenstaubkorn, vergr.
2 bis 50 cm hoch, meist zwei- bis sechsblumig. Blätter lanzettlich, dornig gezähnt, die oberen meist auch buchtig gelappt, zuweilen fast fiederspaltig, faltig und uneben. Blumen meist von etwa 3 cm Durchmesser, zuweilen an reichblumigen Pflanzen erheblich kleiner. Innere Hüllblätter ungefähr 2 cm lang, blassgelb, unten mit dunklerem Mittelstreif, selten rotbraun, bei trockenem Wetter ausgebreitet. Deckblätter mit zugespitzten Zipfeln. Alle Blüten zwitterig, Blumenkronen gelblich. Kommt zuweilen gebändert vor, 1j und 2j, abgestorbene Pflanzen bleiben bis zum nächsten Sommer stehen. 7-9. (Dreidistel, Saudistel, Frauendistel1).
In lichten Wäldern und Gesträuchen, auf trocknerem Gras- und Oedland nicht selten, in den Alpen bis 1200 m,


Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).




Zusätzliche Stichworte:
Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland Distel

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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.

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