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Sturm's Flora von Deutschland, Band 14

Haufenblütige, Teil 2

Echter Saflor

Echter Saflor Echter Saflor, Carthamus tinctorius
oder Centaurea carthamus.

Tafel 21:
a) Blatt, verkl.;
b) Blütenzweig, verkl.;
c) Blüte, vergr.;
d) Staubgefässe. vergr.;
e) Griffel, vergr.;
f) Frucht, verkl.;
g) obere Fläche der Frucht in nat. Gr.;
h) Blütenstaubkorn, vergr.
30 bis 120 cm hoch, kahl. Untere Blätter mit verschmälertem, obere mit halbumfassendem Grunde, länglich eiförmig, an der Spitze und an den Rändern feindornig. Blumen gewöhnlich orangefarben. Früchte vierkantig, gewöhnlich ungekrönt. 1j. 7-8.
Im Mittelalter und bis zum 17. Jahrhundert besonders im Südwesten als Safransurrogat gezogen, auch als Heilmittel benutzt. Jetzt nur noch selten gebaut. Stammt aus dem Orient.


Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).



Zusätzliche Stichworte:
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.

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