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Haufenblütige, Teil 2
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Tafel 24: a) Blume, verkl.; b) Blatt, verkl.; c, d und e) Hüllblätter, vergr.; f) Hüllblattfranse, vergr.; g) Frucht, vergr. 30 bis 90 cm hoch, rauh und etwas spinnewebig. Blätter eiförmig bis lanzettlich, weitläufig und fein stachelspitzig gezähnt, seltener gröber gezähnt oder ganzrandig, die unteren in einen Stiel verschmälert, die oberen sitzend. Blumen meist einzeln an der Spitze von Zweigen, welche oben verdickt und bis zur Blume beblättert sind. Blumenhüllen meist 1,5 bis 2 cm dick, schwarz oder dunkelbraun, selten heller. Aeussere und mittlere Hüllblätter mit grossem, langfransigem, aufrechtem oder wenig abstehendem Anhängsel, die Fransen fein gezähnelt. Innerste Hüllblätter mit lappig zerschlitztem Anhängsel, welches zwischen den Fransen der nächstäusseren Hüllblätter sichtbar ist. Blumen in der Regel rot, oft ohne strahlende Randblüte, ad. 6-9. In Wäldern und auf Grasland; nicht selten im linksrheinischen Gebiet (Vo-gesen bis 1200 m), zerstreut bis Westfalen, Hannoversch Münden, Nieder-hessen, Westthüringen, Unterfranken, Württemberg und um Nördlingen, sehr zerstreut in Mittelfranken, selten weiter nord-, ost- und südwärts, und dann meist sicher neuerdings eingewandert (bis Ostpreussen) und oft un-beständig. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Flockenblumen bei Wikipedia Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.