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Haufenblütige, Teil 2
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Tafel 27: a) Blütenzweig, verkl.; b) Blatt, verkl.; c) Pflanze, verkl.; d) Blüte, verkl.; e) tauber Griffel, vergr.; f) Griffel, vergr.; g) Staubgefäss, vergr.; h) Früchte, verkl. 30 bis 150 cm hoch, meist dunkelgrün, am Grunde oft rauhhaarig, oben nicht selten mit spinnewebiger Behaarung. Untere Blätter meist unregel-mässig doppelt fiederspaltig, obere meist fiederspaltig. Blumen in der Regel lang gestielt, seltener sitzend mehrere dicht beisammen (zuweilen durch Bänderung). Durchmesser der Hülle etwa 2 cm. Ränder und Spitzen der Hüllblätter fransig gezähnt, selten kommen blassrandige Hüllblätter vor (Sadleriana). Der grüne Teil der Hüllblätter ist grossenteils sichtbar. Blumen purpurn, zuweilen weiss, selten rosa. Früchte mit Borstenkrone. Staudig mit meist zweijährigen Trieben. 6-8, einzeln bis 11. (Knopfblume.) An Strassen, Dämmen, Ufern und auf Oedland, auf trocknerem Grasland, in Gesträuchen und lichten Wäldern; häutig in Süd- und Mitteldeutschland, in den Alpen bis 1900 m, nicht selten im östlichen Norddeutschland bis Meck-lenburg und Lüneburg, zerstreut im östlichen Schleswig-Holstein, selten im Nordseeküstenlande. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.