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Haufenblütige, Teil 2
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Tafel 28: a) Zweig, verkl.; b) Blume in nat. Gr.; c) Hüllblatt in nat. Gr.; d) Randblüte, vergr.; e) Mittelblüte, vergr.; f) geöffnete Blüte, vergr.; g) Griffel, vergr.; h) Frucht in nat. Gr. und vergr. Ausgebreitet verzweigt, 20 bis 60 cm hoch, kahl oder fast kahl. Blätter rauh, fiederspaltig mit entfernten linealischen, fein und entfernt gezähnten Abschnitten, nicht herablaufend, die obersten dicht unter den Blumen sitzend, lineallanzettlich, gezähnt. Spitzen und Zähne der Blätter fest. Früchte glatt, ungekrönt. 2j. 7-9. Auf Salzwiesen, an Strassen und auf Oedland; nicht selten, in Lothringen, zerstreut in der oberrheinischen Ebene und dem Neckargebiet, in Nordthü-ringen, Anhalt und dem Magdebargischen , sonst selten und meist unbe-ständig. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.