|
Haufenblütige, Teil 2
|
|
(Hieracium lampsana). Tafel 29 : a - b) Pflanze, verkl.; c) Blumenhülle, vergr.; d) BIumenachsenstück, vergr.; e) Blüte, vergr.; f) Staubgefäss, vergr.; g) Griffel, vergr.; h) Fruchtquerschnitt; i-k) Frucht, vergr. 25 bis 120 cm hoch, unten behaart. Untere und mittlere Blätter gestielt, mit einigen kleineren Fiederlappen und grossem, herz- bis eiförmigem Endab-schnitt. Oberste Blätter kurz gestielt oder sitzend. Blumenstand locker ebenstraussähnlich. Blumen etwa fünfzehnblütig, Haupthüllblätter linealisch, oben stumpf, etwas fransig. Aussenhüllblätter etwa fünf, 6-8, einzeln später. In Wäldern und Gesträuchen, an Ufern, Strassen und auf Gartenland nicht selten, in den Alpen bis 1200 m. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
Details über Sturm und die Bände erfahren Sie hier
.
Falls Sie gezielt nach einer Pflanze suchen wollen, nutzen Sie die Suchfunktion links oben auf der Homepage.
Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.