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Haufenblütige, Teil 2
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oder Hieracium thrincia. Tafel 32: a) Pflanze in nat. Gr.; b) Blüte, vergr.; c-d) Frucht, vergr. Wurzelstock kurz und schwach. Grundblätter meist zerstreut behaart, sel-tener von Haaren grau, lineallanzettlich, buchtig mit spitzen Zähnen, selte-ner fast ganzrandig oder fiederspaltig mit schmalen Abschnitten. Stengel bogig aufsteigend, 3 bis 30 cm hoch, Blumenknospe nickend. Die 6 bis 12 inneren Hüllblätter ziemlich gleich lang, an der Spitze mit schwachem weissfransigem Saum, innerhalb desselben dunkel umrandet , kahl oder behaart. Früchte höckerig oder fast stachelig, rauh, die innersten meist mit kurzem glattem Schnabel, die randständigen nur von kurzen, meist ver-wachsenen Schuppen gekrönt, einwärtsgekrümmt, die übrigen mit gefie-derten am Grunde verbreiterten Borsten, deren Fiedern zuletzt abfallen. 6-11. (Leontodon hirtus und taraxacoides; Zinnensaat). Auf Grasland, Heiden, Aeckern und Oedland, an Strassen und Ufern; nicht selten im Westen bis zum Schwarzwald, Odenwald, Spessart, der Rhön, Thüringen, Leipzig, Provinz Sachsen und Schleswig-Holstein, sehr zerstreut bis Schweinfurt, Niederschlesien (Bunzlau, Grünberg), zur mittleren und un-teren Oder, selten und zum Teil unbeständig in Mittelfranken, Niederbayern und dem östlichen Norddeutschland. Wird mit Grassamen verschleppt. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.