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Haufenblütige, Teil 2
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oder Hieracium oporinum. Tafel 33: a) Pflanze in nat. Gr.; b) Früchte, vergr.; c) Fruchtstück, vergr.; d) Stück der Blumenachse, vergr. Grundblätter linealisch bis lanzettlich, nicht selten in einen Stiel verschmä-lert, zuweilen ganzrandig oder fiederspaltig, meist entfernt buchtig gezähnt mit meist langen schmalen Zähnen, meist zerstreut behaart, nicht selten kahl, zuweilen dicht rauhhaarig. Stengel meist aufrecht, 6 bis 70 cm hoch, zuweilen aufstrebend, meist zwei- oder dreiblumig, seltener mehrblumig, nicht selten einblumig. Blumenknospen aufrecht. Hüllblätter an der Spitze mit hellem kurzfransigem Rande. Fruchtborsten schmutzigweiss, sämtlich gefiedert. 6-11. (Apargia und Oporinia autumnalis; Herbst-Löwenzahn.) In Wäldern, auf Gras- und Oedland häufig, in den Alpen bis 1850 m. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.