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Haufenblütige, Teil 2
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oder Hieracium scorzoneroides. Tafel 37: a) Pflanze, verkl.; b-d) Früchte in nat. Gr. Wurzelstock oben mit schuppigen Blattresten. 5 bis 80 cm hoch, anfangs filzig-zottig, Blätter länglich bis linealisch, ganzrandig, die grundständigen in einen Stiel verschmälert, die übrigen sitzend, aber nicht stengelumfassend. Stengel meist einblumig, seltener zwei- oder dreiblumig. Blumen gelb. Hüllblätter lanzettlich, zugespitzt, aber die Spitze etwas gestutzt. Früchte glatt, ad. 5-7. In lichten Wäldern, auf Grasland und Heiden; zerstreut im östlichen und nördlichen Deutschland (Alpen bis 900 m) bis zum badischen Jura, dem württembergischen Unterland, dem Steigerwald, Thüringen, dem Ostrande des Harzes, Gifhorn, Quakenbrück, sehr zerstreut in Unterfranken, der Pfalz, bei Kreuznach, in Lothringen, im Unterelsass und auf dem Schwarzwald. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.