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Haufenblütige, Teil 2
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oder Hieräcium glabrum. Tafel 40 : a, b) Pflanze in nat. Gr.; c) Durchschnitt der Blumenachse mit Deckblättern , vergr.; d) Deckblatt, vergr.; e, f) Früchte, vergr. Meist 10 bis 30 cm hoch, zuweilen kleiner (bis 3 cm), öfter mit aufstrebenden Stengeln, selten mit ausläuferähnlich kriechenden, solche bis 1 m lang. Grrundblätter linealisch bis länglich lanzettlich, ganzrandig bis fiederspaltig, meist buchtig gezähnt mit spitzen Zähnen, kahl. Stengel meist etwas ästig, zuweilen stark verzweigt. Blumenhüllblätter mit blassen Rändern und dunkler Spitze, die inneren meist ebensolang wie die Blüten, selten erheb-lich kürzer. Offene Blumen meist von kaum 1 cm Durchmesser, doch aus-nahmsweise fast 3 cm. Hüllblätter nach der Blüte stark vergrössert. In der Regel die Randfrüchte ungeschnäbelt, die mittleren langgeschnäbelt. Die Fruchtborsten verlieren zuletzt oft ihre Fiedern und sind dann nur noch ge-zähnelt. 1j, auch die ausläuferartigen Triebe scheinen nicht zu überwintern. 6-11. (Milchstöckel.) Auf Heiden, Aeckern und sandigem Oedland , an Wegen und in lichten Wäldern; nicht selten in Nord- und Mitteldeutschland, dem Maingebiet von Bamberg abwärts, der Pfalz und dem Unterelsass, zerstreut im übrigen Oberfranken, der Oberpfalz und dem nördlichen Baden, selten in Nieder-bayern, Mittelfranken, dem württembergischen Unterland und dem Ober-elsass. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.