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Haufenblütige, Teil 2
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oder Hieracium chondrilla. Tafel 42: a und b) Pflanze, verkl.; c) Blüte, vergr.; d) Staubgefäss, vergr.; e) Griffel, vergr.; f) Früchte in nat. Gr. Durch Bildung von Adventivknospen aus den "Wurzeln queckend. 50 bis 150 cm hoch, mit langen, starren Zweigen. Stengelgrund borstig und stern-haarig. Grundblätter buchtig gezähnt oder fast fiederspaltig, zur Blütezeit welk oder geschwunden. Stengelblätter lanzettlich bis linealisch, buchtig oder ganzrandig, an den Rändern meist mit zerstreuten steifen, zuweilen stachelartigen Haaren: die Ränder sehen nach oben und unten. Blumen-stände aus langen, traubigen oder locker ährenähnlichen Zweigen zusam-mengesetzt, an den Zweigspitzen meist mehrere Blumen genähert. Hüll-blätter sternhaarig, auf der starken Mittelrippe zuweilen mit Stachelchen. Früchte am Grunde des Schnabels mit spitzen Höckern. ad. 7- 9. (Chondrilla acanthophylla und latifolia.) Auf trockenem oder zeitweise dürrem Oedland , auf Aeckern,. in Gesträu-chen, lichten Wäldern und an Ufern, vorwiegend auf Sand und Kies, aber auch auf Löss u.s.w.; nicht selten in den meisten grösseren Tälern und an der westlichen Ostsee, sonst sehr zerstreut,, fehlt den Alpen und ihrem Vorlande bis gegen Simbach-Landshut- Augsburg-Ulm sowie in Oberschwaben und in den Juragebieten, kommt jedoch am Bodensee sehr zerstreut vor, fehlt ferner in Schleswig , Mittel- und Westholstein, ist selten im westelbischen Küstenlande und in Ostpreussen. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.