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Haufenblütige, Teil 2
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oder Hieracium coeruleum. Tafel 47: a-c) Blumenstand und Blatt, verkl.; d) Blumenachse, vergr.; e) Frucht in nat. Gr. Blaugrün. Aufrecht oder aufstrebend, 30 bis 100 cm lang. Blätter saftreich, fiederspaltig und zerstreut gezähnt, Endabschnitt bald dreieckig, bald linealisch. Blumen in rispigem, oft doldenähnlichem Stande, hellblau, an-sehnlich. Früchte schwarz oder schwarzbraun mit langem weisslichem Schnabel. Staudig mit ein- oder zweijährigen Trieben. 5-7. Auf steinigem Oedland und in Gesträuchen, zuweilen auch auf Aeckern; zerstreut an den Rändern der oberrheinischen Ebene, am Mittelrhein bis zum Siebengebirge und in dessen Nebentälern sowie in Lothringen links der Mosel, nicht selten im Hegau und dem Juragebiet von Baden bis Franken, selten am Donauabhang des bayerischen Waldes und in Unterfranken, zerstreut im württembergischen Unterland, dem nördlichen Baden, in Thü-ringen und im Unterharz, sehr zerstreut im Königreich Sachsen im Hügel-lande längs der Elbe. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.