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Haufenblütige, Teil 2
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Tafel 58: a und b) Pflanze, verkl.; c) Blumenachsenstück, vergr.; d) Hüllblatt, vergr.; e) Frucht in nat. Gr. Grasgrün oder gelblichgrün. Ohne Ausläufer. Blätter lanzettlich, ziemlich stumpf, ganzrandig, borstig, auf der Unterseite auch mit Sternhaaren. Stengel 30 bis 80 cm hoch, bis zur Mitte ziemlich dicht beblättert, oben fast blattlos, sternhaarig und mit aufwärts gebogenen steifen Haaren. Blumen-stand reichblumig, die untersten Zweige meist etwas entfernt, die übrigen in mehr oder weniger doldiger Stellung. Hüllblätter dicht sternhaarig und mit längeren einfachen Haaren oder drüsenlosen Borsten. Blumen von etwa 13 mm Durchmesser, dunkelgelb. Griffel gelb. 6-9. In lichten Wäldern, auf trocknem Gras- und Oedland; zerstreut im Weich-selgebiet, sehr zerstreut in Posen, Nieder- und Mittelschlesien und Bran-denburg, selten und meist unbeständig in Vorpommern, Mecklenburg, Prov. Sachsen und Braunschweig, beständiger nur am Unterharz. Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromoli-thographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde). Zusätzliche Stichworte: Historische Bücher Sturm Buch Flora Deutschland |
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Allerdings muss man dabei wissen: Die botanische Klassifikation ist kein statisches System, sondern wird angesichts neuer Erkenntnisse immer wieder geändert. Die botanischen Namen, die im Sturm verwendet werden und hier wiedergegeben sind, stimmen daher in etlichen Fällen nicht mehr mit den heutigen Bezeichnungen überein. Die volkstümlichen Pflanzennamen haben sich zwar meist über viel längere Zeit erhalten, sind aber noch problematischer: Auch hier gibt es gewandelte Schreibweisen, darüber hinaus können sie von Region zu Region variieren und im übrigen bezeichnen sie nicht immer eine Spezies, sondern zum Teil Gattungen.