| Fragmente eines Seeigel-Stachels mit verschiedenen Aufnahmetechniken | [HOME] |
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Untersucht man Strandsand im Mikroskop, dann findet man neben
zahlreichen Muschelschalenfragmenten oft auch Bruchstücke von
mazerierten Seeigelstacheln. Im rasterelektronenmikroskopischen Bild ähnelt der
Seeigelstachel fast einem Streichholz. Mit dem "Streichholzkopf" ist
er gelenkartig am Seeigel verankert.
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Bei stärkerer Vergrößerung ähnelt die
Substanz am Gelenkkopf dem Aufbau eines spongiosen Knochens. Diese
Struktur setzt sich zwischen den säulenartigen Längsstrukturen des
Stachels fort.
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| Im Auflicht des Stereomikroskops erkennt man recht gut, dass die Längsstrukturen des Stachels kristallin sind. Es handelt sich um Kalzit-Einkristalle. Die (hellbraune) Achse des Stachels besteht dagegen aus einem anderen Material, wie man an der Bruchstelle erkennen kann. | |
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Bei stärkerer Vergrößerung erkennt man
Binnenstrukturen im Kristall.
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Im Durchlicht zeigt sich noch besser,
dass die Kristalle durchscheinend sind; der spongiose Achsenbereich
scheint dagegen opak zu sein.
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Juli 2005 - Das Copyright der Bilder liegt bei Dr. Bernhard Wiedemann. Jegliche Verwertung dieser Bilder ist honorarpflichtig und bedarf der ausdrücklichen Genehmigung.