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Dezember, kurz vor Weihnachten. Draußen ist es kalt und auch die Wasserprobe stammt aus einem kalten Tümpel. Trotzdem gibt es darin eine Menge Fadenalgen und viele grüne Stentoren (Stentor polymorphus). Nach zwei Tagen in der Petrischale sind die Stentoren verschwunden. An der Wasseroberfläche schwimmt jetzt eine ganze Menge Flottoblasten des Moostierchens Plumatella repens. Auf diesem hier haben sich junge Fadenalgen festgesetzt. |
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Nach einem weiteren Tag sind bei einigen Flottoblasten die Schalen auseinandergeklappt. Man sieht links hinten einen Anhang - wächst das Tierchen hier schon aus den Schalen heraus? |
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Der Fokus in der richtigen Ebene klärt dann die Sache: Es handelt sich um eine Schalenamöbe, die auf dem Flottoblasten herumkriecht. Und sie ist nicht allein: Rechts daneben, hinter den Algen, sieht man noch den Buckel eines zweiten Exemplars. Ob sie rein zufällig dort herumkriechen, ob sie dem Moostierchen schaden oder ob sie es sogar von schädlichen Bakterien befreien, ist unklar. |
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Hier ein weiteres Bild der Amöbe auf dem keimenden Flottoblasten. |
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Hier noch ein älteres Bild aus dem Vorjahr: So sieht es aus, wenn das junge Moostierchen schon etwas größer ist und bereits ein Gehäuse gebaut hat.. |
2008 - Das Copyright der Bilder liegt bei Dr. Bernhard Wiedemann. Jegliche Verwertung dieser Bilder ist honorarpflichtig und bedarf der ausdrücklichen Genehmigung.