Stichworte: Arthropoden, Eukaryoten, Fauna, aus Bewie's Mikrowelt

So entsteht die Stechmücke

Die Larvenstadien unserer einheimischen Stechmücken – landläufig, aber biologisch falsch auch als Schnaken bezeichnet – entwickeln sich im Wasser. Auch die Puppe bleibt im Wasser, bis das fertige Insekt schlüpft. Viele Pfälzer beispielsweise können ein Lied von den stechlustigen Mücken singen: Die Gegend am Rhein, insbesondere um die Altrheinarme herum, sind ein prächtiges Stechmückenbiotop. Heutzutage hält sich die Schnakenplage dort allerdings in Grenzen: Die KABS, eine Arbeitsgemeinschaft der Kommunen zur Stechmückenbekämpfung, bekämpft die Stechmücken mit einer biologischen Methode und hält so ihren Bestand niedrig.

Auch wenn diese Tierchen eine Menge Ärger machen, ihre Entwicklung ist durchaus interessant. Die folgenden Bilder zeigen den Schlupfvorgang.

Im ersten Bild noch eine Puppe in normaler Körperhaltung; Links unten sieht man aber schon die Facettenaugen und einen Fühler des Insekts, das weitgehend fertig in seiner Puppenhülle sitzt.

 

Als erstes Anzeichen für den bevorstehenden Schlupf streckt die Puppe ihren sonst gebogenen Schwanz nun gerade nach hinten.

 

Die Puppenhülle ist aufgeplatzt, das Insekt steckt seinen Kopf heraus.

 

Nun ragt die Stechmücke schon ein Stück weiter aus ihrer Puppenhülle …

 

 

 

… und noch ein bisschen weiter.

 

Am Ende sitzt die Mücke auf der Wasseroberfläche, links unten erkennt man im unscharfen Hintergrund noch die leere Puppenhülle. So bleibt das Tier noch einige Sekunden sitzen, dann fliegt es weg  zzzzzzzzz!


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