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Steinbeere aus Sturms Flora von Deutschland, Band 8: Rosengewächse – Tafel 15
Steinbeere, Rubus saxatilis
Taf 15.:
a) Fruchttragender Trieb, verkl.;
b) Blütenstand in nat. Gr.;
c) Staubgefässe in nat. Gr. und vergr.;
d) Fruchtknoten in nat. Gr. und vergr.;
e) Früchtchen nebst Durchschnitt in nat.. Gr.;.
f) Same in nat. Gr. und vergr.
15 bis 40 cm hoch, behaart, mit feinen Stacheln, selten ganz wehrlos. Nebenblätter meist frei, lanzettlich bis rautenförmig. Blätter dreizählig, Blättchen wenig behaart. Blütenstand doldentraubig bis doldenrispig. Kelchzipfel während der Blüte abwärts gebogen, später aufgerichtet. Kronblätter spatelförmig, spitz, aufrecht, kahl, weiss. Staubgefässe aufrecht, länger als die Griffel. Früchte rot, sauer, Steine grubig. Ausläufer ungefähr 1 m lang; an denselben sind die Nebenblätter meist mit dem Blattstiel verwachsen; ausnahmsweise kommen zweiteilige Seitenblättchen vor. 5-6. (Synonyme: Bocksbeere.)
In Nadel- und Laubwäldern und Gesträuchen, auf Mooren und Heiden; häufig in den Alpen (bis 1950 m) und deren Vorland, auf dem schwäbischen und fränkischen Jura und in dem grössten Teil des ostelbischen Norddeutschlands, im übrigen Gebiet nicht selten, fehlt jedoch im Reg.-Bez. Aurich, dem bayerischen und dem Oberpfälzer Wald.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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