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Graues Fingerkraut aus Sturms Flora von Deutschland, Band 8: Rosengewächse – Tafel 25
Graues Fingerkraut, Potentilla cinerea
Tafel 25:
a) Zweig in nat. Gr.;
b) Kelch, vergr.
Blätter gewöhnlich fünfzählig. Blättchen beiderseits mit kurzen, sternförmigen Haaren, ausserdem oft mit längeren Haaren, meist beiderseits grau, seltener oben grün. Stengel mit Sternhaarfilz und längeren, aufrecht abstehenden Haaren, seltener stehen die Sternhaare so zerstreut, dass der Stengel rot erscheint. Kronblätter 5-10 mm lang. 3-5, nicht selten wieder 9-10, einzeln in der Zwischenzeit. (Synonyme: P. arenaria und incana.)
In lichten Wäldern, auf Gras und Heideland, Dünen und steinigem Oedland; häufig im östlichen Norddeutschland und der schlesischen Ebene, nicht selten im Fränkischen Jura, dem unteren Maingebiet und der oberrheinischen Ebene, sonst zerstreut nordwestwärts bis Neustrelitz – Lüchow (Höhbeck) – Brannschweig – Moringen, Kr. Northeim -Rheinbrohl – Kreuznach und südostwärts bis Dresden – Leipzig – Bamberg -Weltenburg bei Kehlheim – München – Ulm – Hohentwiel, fehlt den höheren Gebirgen, auch dem Schwäbischen Jura.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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