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Pfirsich aus Sturms Flora von Deutschland, Band 8: Rosengewächse – Tafel 64
Pfirsich, Prunus dubia persica
Tafel 64:
a) Blütenzweig, verkl.;
b) Fruchtzweig, verkl.;
c) durchschnittene Frucht;
d) Steine.
2 bis 6 m hoch. Zweige kahl. Blätter lanzettlich mit stachelspitzigen Sägezähnen. Blumen vor den Blättern erscheinend, rosa. Früchte filzig. 4-5. (Synonyme: Persica vulgaris, Amygdalus persica.)
Alter Kulturbaum; in den wärmsten Gegenden massenhaft im freien Lande, namentlich in Weinbergen, hier auch sich selbst aussäend, ohne jedoch ausserhalb des Gartenlandes zu verwildern. Im Norden sehr frostempfindlich; die feinen frühen Rassen leiden auch in den wärmsten Gegenden des Südwestens.
Der Pfirsich ist vielleicht eine eigene Art, möglicherweise jedoch gehört er mit dem David- Pfirsich zusammen.
Prunus amygdalus + persica (Mandelpfirsich). Selten kultiviert.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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