Stichworte: Band09, Flora, Historie, Sturm aus Bewie's Mikrowelt

Ginster aus Sturms Flora von Deutschland, Band 9: Hülsenfrüchte – Tafel 27
Kopf-Ginster, Grenista capitata
Tafel 27, Fig. 1:
a) Blütenstand, verkl.;
b) Blüte in nat. Gr. ;
c) Frncht in nat. Gr.;
d) Samen in nat. Gr.
60 bis 120 cm hoch, ziemlich aufrecht. Blätter gestielt. Blütenstände endständig, kopfförmig doldig, später entwickeln sich noch blattwinkelständige Blüten. Kelche röhrig, rauhhaarig. Blumen gelb, die Fahne mit braunem Fleck. Früchte raubhaarig. 6-9.
Lichte Wälder, Gesträuch und Heideland. Sehr zerstreut in Oberbayern östlich des Inn, in Niederbayern, Oberpfalz und Regensburg, zerstreut in Schlesien und dem südlichen Posen. Ausserdem Zierpflanze und gegendweise nicht selten verwildert – in Schlesien und Posen lassen sich einheimische und verwilderte Sträucher nicht überall unterscheiden.
Deutscher Ginster, Genista germanica
Tafel 27, Fig. 2:
a) Stück der Pflanze verkl.;
b) Blüte in nat. Gr.;
c – e) die Kronblätter, vergr.;
f) Staubgefässe und Griffel, vergr.;
g) Kelch in nat. Gr. und vergr.;
h) Fruchtknoten im Längsschnitt, vergr.
30 bis 60 cm hoch, aufrecht, in der Regel dornig. Junge Zweige abstehend behaart. Blätter am Rande und auf der Unterseite behaart. Blütenstände traubig. Schiffchen behaart. Früchte fast rautenförmig, langhaarig. 5-7.
In Wäldern und auf Heiden; zerstreut, in Norddeutschland landschaftsweise fehlend.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

Kommentar schreiben

Kommentar