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Liguster aus Sturms Flora von Deutschland, Band 10: Röhrenblütler – Tafel 1
Liguster, Ligustrum vulgare
Tafel 1.:
a) Blütenzweig, verkl.;
b) Blütenstandszweig in nat. Gr.;
c) Kelch, vergr.;
d) geöffnete Krone, vergr.;
e) Staubgefässe, vergr.;
f) Fruchtknoten, vergr.;
g) Früchte in nat. Gr.;
h) durchschnittene Frucht in nat. Gr.;
i) Samen, vergr.
1 bis 5 m hoch. Blätter lanzettlich bis elliptisch, derb, zuweilen scheckig, nicht selten teilweise Wintergrün. Blütenstände rispig. Blumen weiss. Kronblätter etwa zur Hälfte verwachsen, Staubgefässe kürzer als die Krone. Früchte in der Regel schwarz, selten grün. 6-7. (Synonyme: Reinweide, Tintenbeere, Hartriegel, Beinholz, Grüner Faulbaum.
In Wäldern und Gesträuchen; häufig in Süddeutschland (Alpen bis 900 m) mit Ausnahme der Oberpfalz und des östlichen Oberfranken“ und im westlichen Mitteldeutschland bis Braunschweig und Thüringen, zerstreut im nordöstlichen Bayern, dem östlichen Mittel- und Norddeutschland und Schleswig-Holstein, fehlt in Nordwestdeutschland. Häufig kultiviert, an vielen Standorten ursprünglich verwildert.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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