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Tausendgüldenkraut aus Sturms Flora von Deutschland, Band 10: Röhrenblütler – Tafel 6
Echtes Tausendgüldenkraut, Erythraea centaurium
oder Centaurium erythraeum

Tafel 6:
a) Pflanze, verkl.;
b, c) Blüten in nat. Gr.;
d) Kelch in nat. Gr. und vergr.;
e) geöffnete Krone, vergr.;
f) aufgesprungenes Staubgefäss, vergr.;
g) Fruchtknoten in nat. Gr. und vergr.;
h) Fruchtzweig in nat. Gr.;
i) durchschnittene Frucht, vergr.;
k) Samen in nat. Gr. und vergr.
8 bis 40 cm hoch, am Grunde mit einer Blattrosette, welche indessen bei überwinterten Pflanzen meist zur Blütezeit schon geschwunden ist. Stengel gewöhnlich einfach, an gemähten Pflanzen stark verzweigt. Blätter länglich-eiförmig bis lineallanzettlich, meist fünfnervig. Blütenstand trugdoldig, die in den Gabeln stehenden Endblüten sitzend oder kaum gestielt 5 der ganze Blüten- und Fruchtstand dauernd ziemlich ebensträussig. Blumen rosa, selten weiss. Blumenkronenzipfel eiförmig bis eilanzettlich, stumpflich. Staubfäden weit mit der Krone verwachsen, selten fast ganz frei. 0, teils im Herbste, teils im Frühling keimend. 6-10. (Synonyme: Centaurium vulgare, Gentiana centaurium z. t., Erythraea centaurium und capitata; Aurin).
In lichten Wäldern und auf Grasland nicht selten, in den Alpen bis 900 m. Altes Heilkraut, auch zur Schnapsbereitung gebraucht.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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