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Bittersüß aus Sturms Flora von Deutschland, Band 10: Röhrenblütler – Tafel 17
Bittersüss, Solanum dulcamara
Tafel 17:
a) Triebstück, verkl.;
b) Blatt in nat. Gr.;
c) Blüten in nat. Gr.;
d) Kelch in nat. Gr. und vergr.;
e) Fruchtknoten in nat. Gr. und vergr.;
f) Frucht in nat. Gr.;
g) dieselbe durchschnitten;
h) Samen in nat. Gr. und vergr.
0,3 bis 3 m hoch, meist kahl, seltener filzig, höhere Triebe windend. Blätter gestielt, die obersten und untersten meist eiförmig spitz, die mittleren gewöhnlich fiederspaltig mit einem Paar Seitenabschnitten und grösserem Endabschnitt, seltener mehrpaarig, selten ungeteilt ganzrandig. Blütenstände rispenartig mit wickeligen Zweigen. Blumenkronen von etwa 15 mm Durchmesser, zuletzt zurückgeschlagen, in der Regel dunkelviolett, selten weiss. Früchte länglich, rot. Kommt mit scheckigen Blättern vor. 6-8. (Synonyme: Solanum persicum, litorale; Mäuseholz, Bittersüßer Nachtschatten).
In feuchten Wäldern, Gesträuchen und im Röhricht sowie auf Oedland aller Art, selbst auf Dünen und auf hohlen Bäumen, nicht selten. Ist giftig, wird in der Heilkunde kaum noch gebraucht.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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