Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Blauer Berglattich, Mulgedium alpinum
Blauer Berglattich, Mulgedium alpinum
oder Hieracium mulgedium.

Tafel 48:
a) Blatt, verkl.;
b) Blumenstand, verkl.;
c) Blüte, vergr.;
d) Frucht ohne die Krone, vergr.;
e) Fruchtquerschnitt.
0,5 bis 2 m hoch, oberwärts drüsenhaarig. Blätter kahl oder fast kahl, unterseits blaugrün, mit grossem, dreieckigem, buchtig gezähntem Endabschnitt, einem oder wenigen Fiederabschnittpaaren und pfeil- oder herzförmigem gezähntem Grunde. Blumenstand meist traubenähnlich, die unteren Stiele mehrblumig. Blumenhüllen drüsenhaarig. Blumen blau. Früchte zehnstreifig, wenig zusammengedrückt, unterhalb der schmutzigweissen Borstenkrone mit kurzer halsähnlicher Verjüngung. 6-8. (Synonyme: Sonchus alpinus; Waldmohn, Bergkohl.)
In Wäldern und Gesträuchen; nicht selten in den Alpen von 1160 bis über 1900 m, selten tiefer, auf dem Hauchenberg bei Kempten, zerstreut in den höheren Lagen des Schwarzwaldes, nicht selten in den südlichen Vogesen von 1100 m aufwärts, an dem Hochfeld früher ausgesetzt, nicht selten in den höheren Lagen der Gebirge um Böhmen, zerstreut auf den Mittelgebirgen vom Fichtelgebirge und Thüringer Wald bis zum Vogelsberg, dem westfälischen Berglande und dem Oberharz.

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