Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé, , aus Bewie's Mikrowelt

Brunelle
Tafel 508. Brunella grandiflora Jacquin (großblumige Brunelle). A blühende Pflanze. 1 Knospe; 2 Blüte; 3 Blütenlängsschnitt; 4 Staubblätter; 5 Stempel; 6 junger Fruchtkelch, 1 bis 6 vergrössert.

Blütenähre vom obersten Blattpaar etwas entfernt. Blumenkrone zweilippig; Unterlippe dreilappig; in der Röhre ein Haarkranz. Blumenkrone fast dreimal so lang wie der Kelch (20 bis 25 mm lang), mit aufwärtsgekrümmter Röhre; deren Oberlippe zusammengedrückt-gekielt. Kelch röhrig-glockig; bei der Fruchtreife zusammengedrückt-zweischneidig, geschlossen; dessen Oberlippe kurz-dreizähnig, Unterlippe zweispaltig. Die beiden längeren Staubfäden an ihrer Spitze mit einem stumpfen, oft wenig bemerkbaren Höckerchen. Blätter gestielt, länglich-eiförmig. Oberlippe des Kelches mit breiten, spitz-begrannten Zähnen. Blütezeit Juli, August. Gynomonöcisch und gynodiöcisch; Zwitterblüten vorstäubend, selten homogam. Blumenkrone violett. Höhe 15 bis 25 cm. Auf trockenen Triften und Abhängen, namentlich im südlichen Teile des Gebietes, fast nur auf Kalkboden; zerstreut.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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