Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Färberkrapp
Tafel 544. Rubia tinctorum L. (Färber-Röte, Krapp) A Blütenzweig. 1 Blüte; 2 Blütenlängsschnitt; 3 Stempel; 4 Fruchtknotenquerschnitt; 5 unreife Frucht. 1 bis 4 vergrössert.

Stengel und Blätter im Herbste absterbend. Blätter, namentlich in trockenem Zustande, netzig-geadert. Kronenzipfel in ein Anhängsel zugespitzt. Stengel aufrecht oder liegend, viereckig, kahl, an den Kanten durch rückwärtsgerichtete Stacheln rauh. Blätter quirlig zu 4 bis 6, lanzettlich, zugespitzt, kahl, am Rande rückwärts stachelig-rauh. Blüten klein, in dreigabelig-rispigen Trugdolden, grünlich-gelb. Blumenkrone radförmig oder flachglockig, vier- bis achtteilig. Blütezeit Juni bis August; homogam. Beere saftig, kugelig-zweiknotig, erst rötlich, zuletzt schwarz. Höhe 60 bis 120 cm. Stammt aus dem Oriente; zuweilen, des roten Wurzelstockes halber, als Färbepflanze angebaut und verwildert.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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