Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Gauchheil
Tafel 471A. Anagallis arvensis L. (Acker-Gauchheil) A blühende Pflanze. A1 Blütenknospe ; A2 Blüte; A3 desgl. im Längsschnitte; A4 Kronenzipfel mit dem davorstehenden Staubblatt; A5 Stempellängsschnitt; A6 Kapsel; A7 desgl. geöffnet; A8 Same; A9 desgl. im Längsschnitte. 1 bis 9 vergrössert.
Blüten einzeln, achselständig, langgestielt, fünfzählig. Kelch fünfteilig. Blumenkrone abfallend, radförmig, mit kurzer, oft fast fehlender Röhre und fünfteiligem Saume, bald blasser, bald dunkler mennig- oder rosenrot, sehr selten weiss; deren Zipfel umgekehrt-eiförmig, fein-drüsig-gewimpert. Staubfäden an ihrem Grunde durch einen schwachen Ring verbunden. Staubfäden an ihrem Grunde durch einen schwachen Ring verbunden. Die Krone öffnet sich nur bei Sonnenschein, dann kann Insektenbestäubung eintreten. Blätter sitzend, eiförmig, stumpflich. Blütezeit Juni bis Oktober. Stengel 8 bis 15 cm lang. Auf Äckern und Brachen; häufig.


Tafel 471B. Anagallis caerulea L. (blauer Gauchheil) Blütenzweig.
Blumenkrone himmelblau, lilafarben, weiss oder blau mit rotem Grunde; deren Zipfel eiförmig, fast drüsenlos. Blütezeit Juni bis Oktober. Stengel 8 bis 15 cm lang. Auf Äckern und Brachen; weniger häufig als vorige; wohl, fälschlich, auch als deren Abart angesehen, da Kreuzbestäubung erfolglos ist.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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