Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Gauklerblume
Tafel 529. Mimulus luteus L. (gelbe Gauklerblume) A Blütenzweig; 1 Blüte; 2 Blütenlängsschnitt; 3 bis 5 Staubblätter; 6 Stempel; 7 Fruchtknotenquerschnitt. 1 bis 7 vergrössert.

Kahles, seltener klebrig-weichhaariges Kraut. Stengel vom Grunde an in mehrere ausgebreitete Zweige aufgelöst. Blätter gegenständig, kreis- oder eiförmig, meist ausgebissen-gezähnelt; untere leierförmig, gestielt; obere mit breitem, bisweilen herzförmigem, stengelumfassendem Grunde sitzend. Blüten einzeln in den Blattachseln, langgestielt. Kelch röhrig, kantig, ungleich-fünfzähnig. Blumenkrone ansehnlich, röhrig, mit zweilippigem Saume; Oberlippe zwei-, Unterlippe dreilappig; gelb, oft blutrot gefleckt. Kapsel rielsamig, zweifächerig, fachspaltig, zweiklappig. Blütezeit Juli, August. Aus Mexiko und Nordamerika stammend; verwildert an Flussufern.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage


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