Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Geißblatt
Tafel 550. Lonicera Caprifolium L. (JeLängerJeLieber, Geisblatt) A Blütenzweig. 1 Blütenlängsschnitt; 2 Blumenkrone und Staubblätter; 3 Staubblätter; 4 Stempel; 5 Griffelende mit Narbe; 6 Längsschnitt durch eine junge Frucht; 7 junge Frucht; 8 Fruchtknäuel. 1 bis 8 vergrössert.

Sommergrüne Pflanze. Griffel kahl. Blätter elliptisch oder umgekehrt-eiförmig, ganzrandig, kahl; unterste gestielt, mittlere zusammengewachsen, oberste durchwachsen. Das endständige Blütenköpfchen ist ungestielt, sitzt mithin unmittelbar auf den obersten Blättern. Die oberen Blattpaare sind an ihrem Grunde zusammengewachsen (durchwachsen). Blumenkrone röhrig-trichterig-glockig, mit unregelmässig-fünfteiligem, oft etwas zweilippigem Saume; rosarot oder gelblich – weiss, beim Verblühen sich gelblich verfärbend. Blütezeit Mai, Juni. Wohlriechend; schwach erstweiblich bis homosram. Nachtschwärmerblume. Im südlichen Teile des Gebietes in Gebüschen, an Zäunen; im mittleren und nördlichen vielfach angepflanzt und verwildert.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

Kommentar schreiben

Kommentar