Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Gelber Enzian
Tafel 481. Gentiana lutea L. (gelber Enzian) A oberes Ende eines Blütenstengels. B Grundständiges Blatt. 1 Blütenlängsschnitt; 2 und 3 Staubblätter; 4 Stempel; 5 aufgesprungene Kapsel; 6 Fruchtknotenquerschnitt. 2, 3 und 4 etwas vergrössert.

Blumenkrone gelb, mit lanzettlichen Zipfeln. Kelch ganz gespalten. Grundständige Blätter oft über 30 cm lang, länglich, stumpf, kurzgestielt, am Grunde etwas scheidig, ganzrandig, kahl, bläulich bereift. Stengelblätter eirund-länglich, am Grunde etwas stengelumfassend, in ihren Achsen die reichblütigen Scheinquirle tragend. Blumenkrone gelb. Blütezeit Juli, August. Homogam. Stengel einfach, 50 bis 125 cm hoch. Auf Triften der Alpen und Voralpen, selten in den Vogesen und dem Schwarzwalde. Die Wurzel, Radix Gentianae, ist offizineil.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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