Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm aus Bewie's Mikrowelt

Gemeine Wetterdistel, Carlina vulgaris
Gemeine Wetterdistel, Carlina vulgaris.
Tafel 18:
a) Pflanze, verkl.; daneben ein Blatt, weniger verkl.
b) inneres Hüllblatt, vergr.;
c) mittleres Hüllblatt, vergr.;
d) Blüte, vergr.;
e) Staubbeutel, vergr.;
f)Narbe, vergr.;
g) Blütenstaubkorn, vergr.
2 bis 50 cm hoch, meist zwei- bis sechsblumig. Blätter lanzettlich, dornig gezähnt, die oberen meist auch buchtig gelappt, zuweilen fast fiederspaltig, faltig und uneben. Blumen meist von etwa 3 cm Durchmesser, zuweilen an reichblumigen Pflanzen erheblich kleiner. Innere Hüllblätter ungefähr 2 cm lang, blassgelb, unten mit dunklerem Mittelstreif, selten rotbraun, bei trockenem Wetter ausgebreitet. Deckblätter mit zugespitzten Zipfeln. Alle Blüten zwitterig, Blumenkronen gelblich. Kommt zuweilen gebändert vor, 1j und 2j, abgestorbene Pflanzen bleiben bis zum nächsten Sommer stehen. 7-9. (Dreidistel, Saudistel, Frauendistel).
In lichten Wäldern und Gesträuchen, auf trocknerem Gras- und Oedland nicht selten, in den Alpen bis 1200 m.

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