Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Gilbweiderich
Tafel 475. Lysimachia vulgaris L. (Gilbweiderich) AB Teile der blühenden Pflanze, Sonnenform; 1 Blütenknospe; 2 Blüte ohne die Kronenblätter; 3 und 4 Staubblätter; 5 Stempel im Kelche; 6 Fruchtknotenquerschnitt; 7 Früchte; 8 aufgesprungene Kapsel; 9 desgl. im Längsschnitte; 10 und 11 Samen. 1 bis 6, 8 und 10 vergrössert.

Blüten in achselständigen, blattlosen Rispen. Kronenzipfel an ihrem Rande nicht drüsig-gewimpert. Stengel aufrecht, 60 bis 125 cm hoch. Blätter gegenständig oder zu 3 bis 4 quirlig, kurzgestielt, eilänglich. Kelchzipfel lanzettlich, ziegelrot gesäumt. Blumenkrone an sonnigen Orten goldgelb, am Grunde, ebenso wie die Staubfäden gegen ihre Enden hin, rot gefärbt; an schattigen Orten hellgelb neben grünlich-gelben Staubfäden; Kronenzipfel eiförmig, ziemlich spitz. Blütezeit Juni bis August. An sumpfigen Orten, Gräben, Flussufern häufig.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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