Stichworte: Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Goldrute
Tafel 569. Solidago Virga aurea L. (gemeine europäische Goldrute) A und B Teile der blühenden Pflanze. 1 Hüllschuppe ; 2 Köpfchen; 3 desgl. im Längsschnitte; 4 Strahlblütchen; 5 Scheibenblütchen. 1 bis 5 vergrössert.

Stengel und Äste aufrecht, an der Spitze rispig-traubig oder einfachtraubig. Blütenköpfchen allseitswendig, 10 bis 15 mm lang. Untere Blätter elliptisch, gesägt, mittlere eiförmig oder lanzettlich, in den geflügelten Blattstiel herablaufend; obere lanzettlich, sitzend. Randblüten einreihig, zungenförmig, weiblich; Scheibenblüten röhrig-trichterig, fünfzähnig, zwitterig. Strahlblumen goldgelb. Früchtchen stielrundlich-vielseitig. Haarkrone einreihig. Blütezeit Juli bis Oktober. Höhe 30 bis 100 cm. Auf trockenen Hügeln, steinigem und moorigem Boden, in Wäldern.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

Dies ist die einheimische Goldrute. Weit verbreitet ist aber auch, vor allem in den südlichen Teilen Deutschlands, die als Gartenpflanze eingeführte, aber inzwischen wild wachsende kanadische Goldrute mit ihren deutlich kleineren aber zahlreicheren Blütchen.


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