Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Grasnelke
Tafel 477A. Armeria vulgaris Willdenow (gemeine Grasnelke). A blühende Pflanze. A1 Kelch; A2 Längsschnitt durch eine Blüte (der Kelch fehlt); A3 Stempel; A 4 Längsschnitt durch den Fruchtknoten. 1 bis 4 vergrössert.
Blüten am Ende eines einfachen, blattlosen Schaftes in köpfartig-zusammengedrängten Plumbaginaceae. 39 Ähren. Innere Blätter der Hülle des Köpfchens sehr stumpf, durch den auslaufenden Nerv stachelspitzig; äussere fein zugespitzt. Schaft kahl oder flaumig. Blätter feingewimpert, sonst kahl. Kelch fünfzähnig, an seinem Grunde krautig, an seiner Spitze trockenhäutig. Kelchrippen zottig. Stempel mit 5 Griffeln. Blumenkrone pfirsichblütrot oder lila, selten weiss. Blütezeit Mai bis August; schwach vorstäubend. Höhe 20 bis 30 cm. Auf Triften und grasigen Anhöhen; zerstreut.

Tafel 477B. Statice Limonium L. (Ecliter Wiederstoss, Strandnelke)
Kleine, blühende Pflanze. Stengel mit wenig-abstehenden, fast ebensträussigen Asten; kahl. Untere Blätter umgekehrt-eiförmig, obere länglich; alle in den Blattstiel verschmälert, stumpf, mit aufgesetzter Stachelspitze, ganzrandig, kahl, etwas lederig. Blütezeit August, September. Ausser lang- und kurzgriffeligen Pflanzen gibt es solche, bei denen die Befruchtungsorgane gleich lang sind; auch haben viele Blüten unfruchtbare Staubblätter. Höhe 30 bis 50 cm. Am Strande von Nord- und Ostsee und des Adriatischen Meeres.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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