Stichworte: Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Herlitze oder Kornelkirsche
Tafel 461. Cornus mas L. (Herlitze, Kornelkirsche) A Blüten-, B FrucHtzweig. 1 Dolde mit Deckblättern und Hülle; 2 Blütenknospe; 3 Blüte; 4 eine selten vorkommende fünfzählige Blüte; 5 Blüte im Längsschnitte; 6 Staubblätter; 7 Frucht im Längsschnitte. 1 bis 7 vergrössert.

Blüten regelmässig, zwitterig, gelb; Kelchsaum oberständig, klein, vierzähnig. Kronenblätter 4; Staubblätter 4. Fruchtknoten zweifächerig, von einem fleischigen Diskus gekrönt. Fächer mit je einer hängenden Samenanlage. Griffel 1. Steinfrucht meist zweisamig. Blüten in geknäuelten, einfachen Dolden vor den Blättern erscheinend; Dolde von einer vierblätterigen, trockenen Hülle umgeben. Aste kahl, in der Jugend angedrückt-behaart. Blätter eiförmig oder elliptisch, langzugespitzt. Blütezeit April, Mai. Homogam. Frucht länglich, hängend, glänzend-kirschrot. 2,5 bis 6 Meter hoher Strauch oder Baum. An trockenen, sonnigen Abhängen, im mittleren und südlichen Teile des Gebietes; auch häufig angepflanzt.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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