Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Himbeere
Tafel 325, Rubus Iclaeus L. (Himbeere) A Fruchtzweig. 1 Blüte im Längsschnitte; 2 Staubblätter; 3 die Stempel einer Blüte, die Fruchtknoten sind von ihrem Filze verdeckt; 4 einzelner Stempel; 5 Fruchtknoten im Längsschnitte; 6 Sammelfrucht im Längsschnitte; 7 einzelnes Steinfrüchtchen im Längsschnitte; 8 und 9 Same, 1 bis 5, 7 bis 9 vergrössert.

Wenigstens die oberen Blätter sind drei- bis fünfzählig. Schössling rund, aufrecht, bereift. Blättchen unterseits weissfilzig. Kronenblätter weiss. Früchte rot, selten gelb, bei kultivierten auch weiss; filzig. Blütezeit Juni. Homogam. Der Saft der Früchte ist offizineil: Sirupus Rubi Idaei. In Wäldern und Hecken häufig. Formenreiche Pflanze; unfruchtbare Bastarde mit Arten der Echten Brombeere sind nicht selten.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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