Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Holunder
Tafel 548. Sambucus nigra L. (schwarzer Holunder, Flieder) A Blütenzweig; B Fruchtstand. 1 Knospe; 2 Blüte; 3 Staubblätter; 4 Teil des Blütenstandes, nachdem Blumenkrone und Staubblätter abgefallen sind; 5 Stempel im Kelche; 6 desgl. im Längsschnitte; 7 Frucht im Querschnitte; 8 Same; 9 desgl. im Längsschnitte. 1 bis 9 vergrössert.

Sträucher oder Bäume. Zipfel der Blumenkrone in der Knospenlage sich dachziegelig deckend. Nebenblätter warzenförmig oder fehlend. Trugdolde eben, deren Hauptäste fünfzählig. Beeren locker stehend, schwarzviolett. Mark der Aste schneeweiss. Blätter fiederschnittig, mit 3 bis 7, eiförmigen, zugespitzten, gesägten Abschnitten. Kelchsaum oberständig, klein, fünfzähnig, bleibend. Blumenkrone gelblich-weiss, stark riechend, radförmig, fünfspaltig. Staubfäden 5, dem kurzen Rohre der Blumenkrone eingefügt. Homogam. Blütezeit Juni, Juli. Höhe 3 bis 9,5 m. In Wäldern und Hecken; auch häufig angepflanzt. Die Blüten, Flores Sambuci, sind offizinell.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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