Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Hundszunge
Tafel 490. Cynoglossum officinale L. (gebräuchliche Hundszunge) A Blütenzweig; 1 Blüte; 2 Blütenlängsschnitt; 3 Staubblätter; 4 Stempel, daneben die reife Narbe; 5 Frucht im Kelche 6 Nüsschen von oben; 7 desgl. von unten gesehen; 8 Nüsschen im Längsschnitte; 9 desgl. im Querschnitte; 10 Same; 11 Stacheln der Fruchtoberfläche. 1 bis 10 vergrössert.

Blüten in end- und achselständigen, einseitswendigen Wickeltrauben. Kelch röhrig, fünfteilig. Blumenkrone trichterig-fünfspaltig, mit kurzem, durch 5 Hohlschuppen geschlossenem Rohre. Nüsschen 4, eiförmig, plattenartig vom Rücken her flachgedrückt und auf ihrer ganzen Oberfläche mit weichen, widerhakigen Stacheln, ringsum-aufwärts-gebogener Rand. Stengel aufrecht zerstreuthaarig bis zottig. Blätter beiderseits dünn-graufilzig; untere elliptisch, in den Stiel verschmälert; obere lanzettlich, halbstengelumfassend. Unterste Blütenstiele von Deckblättern gestützt, obere deckblattlos. Blumenkrone schmutzig-braunrot, sehr selten weiss. Blütezeit Mai, Juni; homogam. Höhe 30 bis 100 cm. Ganze Pflanze unangenehm nach Mäusen riechend. An unbebauten Orten, Wegerändern namentlich auf Kalk; stellenweise.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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