Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Borretsch
Tafel 491. Borrago officinalis L. (gebräuchlicher Boretsch, Borretsch, Gurkenkraut) AB blühende Pflanze; 1 Teil des Blütenlängsschnittes; 2 Staubblatt vom Rücken; 3 desgl. von der Seite; 4 desgl. von innen; 5 Teilfrüchtchen; 6 Haare. 1 bis 6 vergrössert.

Aufrechte, steif haarig-, etwas stechend-behaarte Pflanze. Blätter abwechselnd, eiförmig bis länglich, untere in den Blattstiel verlängert, obere halbstengelumfassend, oft mit herzförmigem Grunde, etwas wellig-gezähnt, fast ganzrandig. Blüten gestielt, in lockeren Wickeltrauben. Kelch fünfteilig, wagerecht -ausgebreitet, bei der Fruchtreife glockig, Blumenkrone radförmig, fünfspaltig, mit 5 Schlundklappen, hellblau. Staubfäden an der Aussenseite mit einem aufrechten Dorn. Staubbeutel aussen schwärzlich, lang hervorragend, zusammenneigend. Nüsschen 4, am Grunde ausgehöhlt und mit einem gedunsenen Ringe umgeben, an den Fruchtboden aufrecht angewachsen. Blütezeit Juni, Juli; vorstäubend. Höhe 30 bis 60 cm. Aus dem Oriente (Südeuropa?) stammend; des fleischigen, essbaren Krautes halber häufig in Gärten angepflanzt und hier und da verwildert.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage


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