Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Knautie, Skabiose
Tafel 555. Knautia arvensis Coulter (Acker-Knautie, Acker-Witwenblume, Wiesen-Witwenblume, Nähkisselchen oder Wiesenskabiose). A blühende Pflanze, i Blüte vom Fruchtknoten losgerissen; 2 ganze Blüte; 3 Blütenlängsschnitt (der Aussenkelch ist dunkelgrün); 4 Frucht im Aussenkelche; 5 Frucht im Aussenkelche nach Abv?erfen des gezähnten Kelchsaumes; 6 Längsschnitt durch die Frucht im Aussenkelche. 1 bis. 6 vergrössert.

Blätter etwas derb, graulich-grün, nackt; mittlere Stengelblätter meist fiederspaltig, mit lanzettlichen Zipfeln und grösserem Endzipfel; untere meist ungeteilt; seltener alle fiederspaltig. Stengel von sehr kurzen Haaren etwas grau und von längeren steifhaarig. Köpfchenstiele meist drüsenlos, selten drüsenhaarig. Randblüten meist strahlend. Blumenkrone röhrig, mit unregelmässig-vierlappigem Saume; pfirsichblütenrot, fleischfarbig oder weiss. Blütezeit Mai bis August. Gynodiöcisch, seltener gynomonöcisch, auch androdiöcisch. Höhe 30 bis 60 cm. Auf trockenen Wiesen und Rainen, in Gebüschen; verbreitet und häufig.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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