Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Kugelblume
Tafel 542. Globularia vulgaris L. (gemeine Kugelblume) A blühende Pflanze. 1 Blüte im männlichen Zustande; 2 Staubblätter; 3 Stempel, reif; 4 Fruchtknoten im Längsschnitte; 5 Same im Längsschnitte. 1 bis 5 vergrössert.

Ausdauerndes Kraut. Stengel aufrecht-kantig, mit lanzettlichen, spitzen Blättern besetzt. Blätter einfach, nebenblattlos. Grundständige Blätter viel grösser, abgestumpft oder ausgerandet, oft in der Ausrandung mit einem Zahne, länglich-umgekehrt-eiförmig. Blüten zwitterig, in endständigen Köpfchen, welche auf einem spreublätterigen Boden stehen. Kelch fünfspaltig, bleibend. Blumenkrone blau, oberständig, mit walzlichem Rohre, zweilippig; Oberlippe kürzer, zweiteilig, oft fast unmerklich; Unterlippe dreispaltig. Staubblätter der Blumenkrone angeheftet, mit einfächerigen, der Länge nach aufspringenden Staubbeuteln. Fruchtknoten mit einer aus der Spitze herabhängenden Samenanlage; Griffel fädlich; Narbe zweispaltig oder einfach. Frucht eine von dem Kelche eingeschlossene Spaltfrucht. Same eiweisshaltig. Blütezeit Mai, Juni. Erstmännlich. Höhe 5 bis 25 cm. Auf trockenem, sonnigem, namentlich kalkhaltigem Boden; im mittleren und südlichen Teile des Gebietes.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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